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ZIPFLO ( Dj.,Veranstalter & Künstlervermittlung)

das Urgestein der Wiener Szene begann 1959 seine Laufbahn als Dj. Sein erster bezahlter Auftritt war genau am 26.Oktober 1959 im 15.Bezirk - im legendären Diefenbachkeller - dem Stammlokal der Wr. Sportklub-Spieler Hof, Horak, Kittenberger und Co. Die angesagte Musik war damals der Rock 'n Roll. Man spielte dort Elvis Presley, Fats Domino, Gene Vincent, Bill Haley und co.

Seitdem hat sich viel geändert. Dj Zipflo hat die verschiedenen Strömungen und Entwicklungen in der Musik miterlebt. In all den Jahren hat Er sich ein enormes Archiv von Platten (ca.18 000 ) und Büchern zugelegt, auch viel darin gelesen - über die Entwicklung im Blues vom Country Blues bis zum Chicago Blues in der Maxwell Street, vom Rooster Blues bis hin zum Jazz. Sein musikalischer Bogen spannt sich vom Cotten Club über den Swing der 30er und 40er Jahre, den Bebop der 50er, den Cool Jazz, Hard Bop, Free Jazz, Fusion Musik bis zum heutigen Acid Jazz. Seine besondere Liebe gehört aber der Mingus Dynastie und Eric Dolphie (im Jazz natürlich).

In den 60erJahren kam die erste große Revolution in der Musik auch nach Europa . Neben dem Rock 'n Roll kam der Soul (Ottis Redding, Sam & Dave) der Rhythm & Blues (Ike & Tina Turner), die Geburtsstunde des Motown bis hin zu den Beatles und der Flower Power Zeit. Dj Zipflo war voll dabei und er begann seine ersten Jobs als Dj im Ausland. Es waren Saison-Jobs in Hotelbars mit Frank Sinatra und Co, aber auch in den aufkommenden Diskotheken so mancher Großstadt. So hat er es auf insgesamt 16 Jahre Auslandserfahrung in Europa gebracht

"Musik ist nicht dazu da, von jedem gemacht zu werden."

 
DJs sind also – zumindest für junge Menschen - immer noch das Größte?

Heute kratzt das digitale Zeitalter kräftig an der DJ- Aura. DJs gelten kaum noch als Schrittmacher des kulturtechnischen Fortschritts,
sondern eher als auswechselbare Klangproduzenten für Kaffeebars oder Kinderparties
.


Ich komme aus einer Zeit, als man noch zum DJ aufblickte.
ich halte dagegen die Tradtion des Allround-DJs am Leben.
Was unterscheidet den  heutigen DJ noch vom Unterhaltungs-Dienstleister?

Das gleiche, was Jazzmusiker von bloßen Muckern unterscheidet. Wir DJs stehen in der Tradition von Thelonious Monk und Miles Davis. Jazzmusik gab den Menschen eine ungeheure Freiheit, die selbe Freiheit, die DJs genutzt haben, um neue Techniken und Klang-Collagen zu entwickeln. Allerdings sind die DJ-Erfindungen, die die Popmusik revolutionierten nun doch schon fast so alt wie Monk und Miles.
Ist  etwas Schlechtes daran, Qualitäts-Standards zu bewahren?
Ich gelte als Verkörperung des authentischen Sounds. Ich Komme manchmal in eine onkelhafte Rolle, der junge DJs und Produzenten ausbremst?

jeder kann einen Beat halten und eine heiße Platte spielen. Aber wenn du als DJ Soul haben willst, musst du die Musik studieren und mit ihr wachsen. Es gibt genug DJs die zwar technisch gut sind, aber noch längst keine Party rocken können. Es geht nicht darum, wie ich 20 000 Vinylscheiben im Plattenschrank zu haben, sondern um das Wissen, wer dir die Gleise gelegt hat, um die Neugier, was deine Idole gehört haben: Jeder DJ sollte zumindest einen Song von Duke Ellington, John Coltrane, Miles Davis, Sly Stone und George Clinton kennen.Lange Zeit galt es als exklusives Markenzeichen eines DJs, möglichst viele seltene Platten und einen originellen Geschmack zu besitzen. Heute kann sich jeder die Raritäten von Webseiten herunterladen.
Das ändert für mich rein gar nichts: Die Tatsache, dass du Songs auf deinem Rechner hast, heißt noch lange nicht, dass du sie richtig einsetzen kannst. Alle DJs mögen etwa „Rappers' Delight“ besitzen – aber nicht alle haben das Wissen: Dass ich diesen Song vor diesem Song spielen muss, dass ich vor jener Platte drei Sekunden Stille brauche, und in die dritte kurz vor dem Break einsteige. Das gibt es nirgends nachzulesen.

Ich sehen das DJ-Sein immer noch als elitären Beruf?
Musik ist nicht dazu da, von jedem gemacht zu werden. Einige Leute sollten sich besser darauf beschränken,
zuzuhören, CDs und digitale Alben zu kaufen.

Wenn es etwas gibt, was ich gründlich verabscheue, dann sind das DJ-Frondienste auf Privatparties. Immer das selbe Spiel: Man hat mit viel diplomatischem Feingefühl seinen DJ-Koffer gepackt, sich mögliche Dramaturgien überlegt, geschmackvolle Ausweichstrecken und Genre-Exkurse eingeplant – und am Ende bestimmen ein paar Rotzgören, die zufällig die Nichten des Gastgebers sind, dass Britney Spears läuft. Oder der selbstgebrannte Scooter-Mix.

DJs lästern ja nur zu gerne über wahlweise den Snobismus oder auch die Unbedarftheit ihres Publikums. Doch das sind Faktoren, mit denen wir immer rechnen müssen, und die wir zu einem großen Teil steuern können. Nein, der natürliche Feind eines DJs ist ein anderer: der Promoter. Oft ist er ja selbst nichts anderes als ein verhinderter Plattendreher, der sich durch seinen Job im Ruhm der ersten DJ-Liga sonnen will, seine Bühnenstars gleichzeitig aber ausbeutet – und das bis hin zum gezielten Klau. 

 

Awareness FM Gast Dj Zipflo Manfred Rudolf im Gespräch mit Hagen Dorothea (Dj Lady Soul) über 54 DJ Jahre und Musikgeschichte, die in keinem Buch steht.
DJ ZIPFLO ist am 25.12.13. - 70 Jahre jung.

   

 Neben seiner Tätigkeit als Dj. hat Zipflo auch damals schon viele namhafte MusikerInnen nach Österreich gebracht, z. B. Luther Allison, Alvin Queen, Louisiana Red, Big Joe Duskin, Little Willie Littlefield, Katie Webster, Mr. Ackerbilk, Jenny Carol (Louis Armstrong Band), Mombassa, Chat Backer, The Creole Zydeco Farmers, Big Jay McNeely, Das Pasadena Roof Orchestra, Chris Barber, Sinto, Wolfgang Lackerschmidt, Hannes Beckmann u.v.m.

Heute ist Er einer der führenden Künstlervermittler für Afrika & World Music in Österreich. Sein Verein besteht zur Zeit aus drei Geschäftsbereichen: Als Agentur, Veranstalter und Vermittler. Wir Betreuen zahlreiche weltweit bedeutende Künstler aus den verschiedenen Ländern Afrikas, Lateinamerikas und Europa sowie Erfolgversprechende Newcomer.

Er hat sich mit den Festivalveranstalter der Afrika Tage (Wien), Reggae Sunsplash (Wiesen) , Kasumama Afrika Festival (Nö) und Percussion Festival (Freistadt) bundesweit einen Namen gemacht. Diese Festivals gehören zu den wichtigsten Sommerveranstaltungen in Österreich in Sachen World Musik und werden von unseren Verein auch programmatisch betreut.

Seit 2006 ist Er auch mit der künstlerischen Leitung für das Kasumama Afrika Festival in Harbach (NÖ) betraut.Stella Rambisai Chiweshe ( Zimbabwe ) Susu Bilibi ( Togo), Jobarteh Kunda (Westafrika) Kim Azas (Benin)

 Er war beim 2.Out of Afrika in Wien 2006 (Donauinsel) als Berater und für das Musikprogramm zuständig.
Tam Tam de Afrique, Haja Madagascar, Jayasri, Bongoreggae Band, Jimmy Fall & Band , Bendula , Mamadou Diabate & Percussion Mania , Madou Kone & Band , Keba Cissoko & Band ,Tilibo, Courtney Jones , Afrikan Melody Band, Salah Addin, Lamin Camara & Afro Mandeng, Duncan Mlango Makumba, Phillip Lamasisi Yayii, Prince Zeka

Neben den Festivals veranstaltet Er ausgewählte Konzerte und bietet professionelle Unterstützung bei der Eventplanung und der Vermittlung von Künstlern im In-& Ausland an.

Sein Verein ist seit 2006 auch als Veranstalter tätig 

Reggae Summit - Wien - München - Prag

Mitte Mai 2006 versammeln sich Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union, Lateinamerikas und der Karibik in Wien, um über die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Wirtschaftsräume zu diskutieren. Zur gleichen Zeit treffen sich Nicht Regierungsorganisationen, um Alternativen zur offiziellen Politik aufzuzeigen. Im Spannungsfeld der politischen Gipfeltreffen veranstaltet vidc / kulturen in bewegung zusammen mit der Südwind - Agentur und dem Lateinamerika - Institut das Festival onda latina. onda bedeutet Schwingung, Ausstrahlung, Welle, Charisma. Demgemäß steht das erste Lateinamerika-Festival Österreichs für ein Programm, das die nicht-greifbaren und menschlichen Aspekte der Kulturen thematisiert, die in den offiziellen Diskussion meist zu Kurz Kommen. onda latina will durch ein umfassendes Kulturprogramm soziale Realitäten, differenzierte Bilder lateinamerikanischer und karibischer Lebenswelten und Themen abseits politischer und wirtschaftlicher Diskussionen einem breiten Publikum näher bringen.
In Kooperation mit namhaften Bühnen und Clubs werden österreichweit Ausschnitte des aktuellen Musikschaffens präsentiert.

Faszination Reggae

Von Jamaika ausgehend, zog der Musikstil in den letzten Jahrzehnten weltweite Kreise. Auch in Europa hinterließ die Reggae-Begeisterung deutliche Spuren. Zahlreiche Gruppen entwickeln populäre Zugänge und / oder interpretieren das Genre immer wieder neu. Vorbilder finden sich nach wie vor in der Karibik aber zunehmend auch in Afrika oder Südamerika. Ein Segment der europäische Dimension des Reggae will dieses Pilotprojekt ausloten.
Durch den Austausch zwischen Musikgruppen aus drei zentraleuropäischen Städten soll ein Überblick über die jeweilige lokale Szene möglich und neue länderübergreifende Projekte lanciert werden.Hintergrund bildet das Festival "onda latina". Im Rahmen des zweitägigen "Reggae - Summit Wien-München-Prag" werden insgesamt vier Gruppen in Wien zusammentreffen. Neben Konzerten am Abend, sind während des Tages gemeinsame Proben, Erfahrungsaustausch und gemeinsame Projekte geplant. Unterschiedlichen musikalischen Konzepte werden ausgetauscht und am Abend präsentiert.

Zielsetzung

1.Podium für die Weiterentwicklung von Reggae und verwandten Musikstielen
2.Austausch von musikalischen Konzepten und Impulse für die lokale Szene
3.Kennen lernen verschiedenen Szenen und Rahmenbedingungen in den jeweilige Städten
4.Weiterführung des Projektes in den anderen Haupstädten – Kooperationsprojekte

Zeitraum 

26.+27. Mai - Wien
(Reggae Summit Wien - München - Prag - 26.+27. Mai 2006 in der ( SZENE WIEN )
Svihadlo (Jam/Prag) Ndiaga Diop be one Africa (Senegal/München), Ras & Roots (Tobago/Wien) Sam Brisbe & Black Soul (Nigeria/Wien)
September 06 - Reggae Summit in München
November .06 - Reggae Summit in Prag

Auswahl der Gruppen

Die Auswahl der teilnehmenden Gruppen werden von lokalen Reggae-ExpertInnen vorgenommen.
Für die Wiener Gruppen konnte mit Dj.Zipflo ( Manfred Rudolf) Einer der erfahrensten Reggae DJs des Landes gewonnen werden. Er verfügt über Kontakte nach München und Prag und wird die entsprechenden Veranstalter kontaktieren und die Vorschläge für die Gruppen ausarbeiten.
Ort
Proben / Begegnung - Szene Wien
Konzerte - Szene Wien 1110., Haufgasse 26

Kooperation

Stadt Wien / Kultur:Referent: Dr. Haydar Sari,
Szene Wien ( Dr. Gina Salis-Soglio )
Landeshauptstadt München / Kuturreferat Abteilung V (Patricia Müller)
München / Samaratone Music Production (Sarah-Nabila Mara +0049-89-167 55 77)
Praha / PJ Music ( Petr Pylypov )
Dj.Zipflo (Manfred Rudolf )
Kulturen in bewegung / vidc ( Horst Watzl

(Reggae Summit Wien - München - Prag - 26.+27. Mai 2006 in der ( SZENE WIEN )
Svihadlo (Prag) Ndiaga Diop be one Africa (München), Ras & Roots (Wien) Sam Brisbe & Black Soul (Wien)

Weltmusik - Festival in der Szene Wien

Dj.Zipflo führte durchs Programm und sorgte für den Musikalischen Rahmen 


 

 

 

  

http://2010sdafrika.wordpress.com/2010/10/29/freshlyground-sudafrikas-musikexport-will-die-weltherrschaft/

Für Zipflo ist es jedesmal eine Ehre bei Großveranstaltungen den Support bei Stars wie:

Yellowman (JAM), Beres Hammond (JAM), Freddy McGregor (JAM), Louis Culture (JAM), Lucky Dube (SA), Lady Saw (JAM), Manou Gallo (Elfenbein Küste), Richard Bona (Camarun), Angeliqu Kidjo (Benin), Issa Bagayogou (Mali), Gregory Isaak (JAM), Bongo Muffin (SA), Macka B. (JAM), Princess K'shu ( Columbien), Positive Black Soul (Senegal), Luciano (JAM), Dean Fraser (JAM), Julian Marley (JAM), The Wailers (JAM),The Abyssinians (JAM), Dillinger (JAM), Oliver Lake (USA), Randy Weston (USA), Sally Nyolo (Camarun), Alegre Corrêa (BRA), Marcia Griffiths (JAM), Lady G. (JAM), Brick & Lace (JAM), Motion Trio (POL) , Maria Joao (Portugal), Dobet Gnahoré (Elfenbein Küste), Elliot Sharp & Terraplane (USA), Eric Mingus (USA), Femi Kuti (Nigeria), Dele Sosimi (Nigeria), Kim Azas & Alafia (Benin), Ndiaga Diop (Senegal), Benkanfo (Burkina Faso), Mamadou Diabate (Burkina Faso), Minyeshu & Chewata (Äthiopien), Morgen Heritage (JAM) Zuco 103 (Bra/D/NL), Rashid Taha (ALG), Maurice El Medioni Trio (ALG), C.J.Chenier & the red hot Lousiana Band (USA) Nathan & The Zydeco Cha Chas, , Konono Nr.1 (D.R.Congo), Cheikh Lo (Senegal) , Stella Chiweshe (Zimbabwe), Simphiwe Dana ( Südafrika) Susu Bilibi (Togo) Maria de Barros ( Cap Verde) Toure Kunda (Senegal) Alune (Senegal), Regis Gizavo (Madagascar), Natural 7 (New York) ,Terezinha Araújo ( Cap Verde) Les Bukakes (Algerien), Zap Mama (Belg), Orchester Baobab (Senegal)Jr.Kelly (Jam), Tinariwen (Mali), Ricardo Lemvo (D.R.Congo) Seun Anikulapo Kuti & Egypt 80 ( Nigeria )Coco Mbassi (Camarun) King Kora (Westafrica),The Mahotella Queens (Südafrika) Tandiswa, (Südafrika) .....u.v.m. zu machen.

 

In Wien bespielte Zipflo auch diverse Clubs:

Volksgarten, Clubschiff, P1, Roxy, Maxim,Titanic,Teak Five ,Opus One, Africando, Nelson, Lord's Club, World Music Club Wiesen im U4, WUK, Arena, Porgy& Bess, Birdland, Museumsquartier, Kunsthalle Cafe, Karlsplatz, Radio Kultur Cafe, Cafe Concerto, B72, Blue Box, Rhiz, Club U, Club Ost, Cabaret Renz, Camera Club, TÜWI, Kursalon Wien, Weltcafe, Mezzanin, Salsa Arena, Gasometer, Jugendstiel Theater, Palais Eschenbach , Rathaus, Palais Auersperg , Haus der Lotterien, Szene Wien, Donauinsel, Freudenau, Wr.Stadthalle, WIRR ,Jazz Pub Wiesen,Bricks, Tachles, Okapi,Aux Gazelles, Reigen, Sargfabrik,Café Stadtbahn, Camera Club, Schlawiner Art & Music Club, Shelter, Titanic, Chattanooga,...usw

 

Wegen seiner Vielseitigkeit wird Zipflo auch für Private Veranstaltungen gebucht:

Nach einem Ärzte Kongress in Joe Zawinul's Birdland mit traditionellen Jazz & Swing.

Firmen Event für Wirtschaftstreuhänder im Kursalon mit Tanzmusik & Jazz Standard's.

ER ist aber auch für Firmen - und Weihnachtsfeiern, Geburtstage, Hochzeiten oder Vernissagen zu buchen auch in  - 
Palais Schönburg (http://www.palais-schoenburg.at/kaidoo.html#/index/) oder in
Harmer's Bar
( http://www.harmer.at/index.php?set_language=de&cccpage=harmersbar_galerie).


regelmäßig auch für

Privatfeste der Fa. Sennheiser. 50 Jahre Sennheiser  im Birdland mit -  Natural 7 (New York) & Dj.Zipflo

 

https://www.youtube.com/watch?v=XU0Zq2vYKjM


Seit Herbst 2004 kann man Zipflo auch wieder in der Schweiz (Zürich, Basel, Lausanne), in der Bundesrepublik Deutschland ( München, Dortmund, Köln, Essen, Ingolstadt, Augsburg, Düsseldorf, Halle, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Nürnberg ..... zu hören. 
Seit 2005 ist Zipflo regelmäsig in Italien als Dj.in Rom, Milano, Torino, und Bergamo.

ab 2007 ist Dj.Zipflo auch in Brüssel ( 19.Jänner mit Africa-Zouk Connection in der Louise Gallery Event Hall )
vom 6.bis 8.April 2007 im Allegra Club in Basel beim Hotel Hilton - Bahnhof SBB , im April 2007 ( 17. bis 27.) ist Zipflo auf einem 10 tägigen Gastspiel in ( Texas/USA): die Sambuca Lokalgruppe , die Jazz & Blues Club's in Dallas, Addison, Atlanta, Denver, Houston, Uptown & Nashville der Besitzer hat mir ein verlockendes Angebot gemacht ! am 16.Mai 2007 im Satelitt Cafe in Paris (44, rue de la Folie Méricourt )
vom 24.Mai 07 bis 3.Juni 07 auf einer Tour durch Holland, mit seinem neuen Programm Afro-Caribbean Beat .
13.Oktober 2007 beim Afroherbst in Nürnberg (K4) vom 22.bis 30. Dezember 2007 zum 2. mal ist Zipflo auf einem Gastspiel in ( Texas/USA): die Sambuca Lokalgruppe , die Jazz & Blues Club's in Dallas, Addison, Atlanta, Denver, Houston, Uptown & Nashville.
An meinen 60. Geburtstag habe ich mir vorgenommen meine Aktivitäten im Musikalischen Bereich einzuschränken - ich sagte mir nach 40 Jahren muss Schluss sein. Ich wollte leiser treten und mich nurmehr zu meinen Vergnügen einbringen.
Auf ausdrücklichen Wunsch von vielen Kollegen machte ich weiter - ganze 10 Jahre - ich werde 2013 - 70 Jahre alt und bin 50 jahre im Business jetzt ist aber endgültig Schluss mit Auslandsreisen.

Baaba Maal
18. Oktober 2001 21:00
Kunsthalle Wien in Kooperation mit der Szene Wien
In der Szene Wien, Hauffgasse 26, 1110 Wien

Support:Dj.Zipflo
Der senegalesische Sänger, der ´"die Nachtigall" genannt wird, ist der Herausforderer des großen Popstars Youssou N`Dour aus Dakar. Geboren im Norden des Landes, repräsentiert er die Bevölkerungsminderheit der Tukuleur, die nicht, wie die meisten Senegalesen Wolof spricht, sondern Pulaar. So ist seine Musik auch nicht der geläufige städtische Mbalax-Sound, sondern ein ganz eigenes hybrides Gemisch. Elektrische Gitarren und Schlagzeug haben lange Jahre für den Anschluß an die globale "Worldbeat”-Bewegung gesorgt; in letzter Zeit mischt der kritisch kommentierende Freigeist Baaba Maal jedoch wieder vermehrt die traditionelle Kora und die Tama-Trommel in den Vordergrund.
Baaba Maal
"Die Aufgabe von uns Musikern besteht darin, Ratschläge zu erteilen, die Menschen vor Gefahren zu warnen und ihnen Gedanken zu vermitteln, auf die sie selber vielleicht nie gekommen wären. Wir nutzen Melodien und Harmonien, um solche Gedanken in ihre Köpfe zu befördern." (Baaba Maal) Mit ihrem raffinierten Mix aus elektronischen Dance-Elementen und der zeitlosen Tradition westafrikanischer Musik ist diese Veröffentlichung ein ebenbürtiger Nachfolger des Grammy-nominierten "Missing You" von 2001. Produziert von "Funky Nassau"-Legende Barry Reynolds (Grace Jones, Sly & Robbie). Heute ist Baba Maal neben Youssou N'Dour der bekannteste Musiker Senegals. Der Sohn eines einfachen Fischers gehört der Kaste der Fulani an, er stammt also nicht von den Griots ab, die in Senegal traditionell die besten Musiker und Geschichtenerzähler hervorbringen. Im Teenager-Alter begeisterte sich Baaba Maal für die "schwarze" Musik von Afroamerikanern wie James Brown, Otis Redding, Wilson Pickett und Etta James, später gesellten sich Bob Marley und Jimmy Cliff aus Jamaika zu seinen Idolen.

LUCKY DUBE
17. November 2001
Szene Wien, 

Support:Dj.Zipflo
Es war Sein  letztes Konzert in Wien , es war Ausverkauft 680 Besucher und über 200 Leute standen noch vor der Türe.

Südafrika: Künstler leben gefährlich

Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen missglückten Raubüberfall handelte. Freunde des Musikers dagegen behaupteten, die Täter hätten ihrem Opfer keine Chance gelassen, sondern sofort geschossen. Dube reiht sich ein in eine lange Liste südafrikanischer Künstler, die Opfer von Verbrechen wurden. Zahlreiche Parteien und Organisationen äußerten sich hingegen kritisch über die als unzureichend angesehenen Versuche der Regierung, die hohe Kriminalität zu bekämpfen.

Der mehrfach mit Musikpreisen im In- und Ausland ausgezeichnete Dube hat mehr als 20 Alben aufgenommen und war auch durch Auftritte bei internationalen Benefiz-Konzerten bekannt. Dube galt in der Reggae-Szene als Ausnahmeerscheinung. Im vergangenen Jahr nahm er sein letztes Album ("Respect") auf.

Brenda Fassie, "South Africa's Kwaito Queen"
steirischer herbst 24. Oktober 2002, 22:00 Uhr

Mit dem Auftakt des steirischen herbst, der großen Eröffnungsfeier im Schauspielhaus am 24. Oktober fällt auch der Startschuss für das Projekt Enactments of the Self. ...



Brenda Fassie, "South Africa's Kwaito Queen", exzentrische Diva und Medienpersönlichkeit gibt ihr erstes Konzert in Österreich. Schon mit fünf Jahren begann Brenda Fassie sich Geld mit Gesang zu verdienen - zunächst für die Touristen. Als Teenager war sie erstmals in den Charts - mit ihrer Single "Weekend, die auch internationales Echo hervorrief. Trotzdem waren ihre ersten Popsongs - die meisten davon auf Englisch gesungen - musikalisch eher uninteressant, im Vergleich zu dem Stil, mit dem sie in den 90ern eine neue Phase ihrer Karriere einleitete. Sie wurde die "Queen des Kwaito" genannt, ein neuer pulsierender Popstil, der in den frühen 90ern in den schwarzen Stadtgebieten entstand und schnell von Fassie adaptiert wurde. Kwaito (Slang für "these guys are hot") mischt langsamen amerikanischen House und Hip Hop, British Garge und Jamaican Reggae, vermischt mit Bass lines und traditionell afrikanischen Schlaginstrumenten. Wie Hip-Hop wurde auch Kwaito zu einer kulturellen Strömung, die auch auf Lifestyle und Mode Einfluß nahm. Fassies Album von 1998 "Memeza" (Schrei), war das erste südafrikanische Album, das am ersten Tag seines Erscheines Platin Verkaufszahlen erlangte. Es wurde mehr als eine halbe Million mal verkauft. Ihr letztes Album, „Amadlozi“ (Vorfahren), verkaufte sich mehr als 300 000 mal. Ohne Zweifel ist Brenda Fassie eine der wihtigsten Ikonen der südafrikanischen Musikszene. Seit sie - vor fast zwanzig Jahren - erstmals mit ihrem Hit "Weekend Special" erstmals das Interesse auf sich lenkte, bis heute ruft ihre Musik starke Reaktionen hervor. Ob sie verehrt oder mißachtet wird, es wird immer auf sie reagiert. Und in dieser Auseinandersetzung mit ihr kann man auch eine Auseinandersetzung mit sich selbst entdecken. Wir werden dazu gezwungen uns mit den Implikationen Phasen ihres Lebens zu konfrontieren: Heirat und Scheidung, Homosexualität, Drogen und Heilung, dies alles reflektiert sie in ihren Songs mit grosser Offenheit.
(Aus: Njabulo S. Ndebele: "Thinking of Brenda", previously published in Chimurenga Vol 1, August 2001)

Brenda Fassie wurde 1964 in Kapstadt geboren. Fassies Mutter war Pianistin und sie interessierte sich schon sehr früh für Musik und Gesang. Bereits im Alter von 14 Jahren zog sie nach Johannesburg um von dort aus ihre Karriere als Sängerin zu starten. Sie sang bei verschiedenen Bands, wie Joy, Blondie, Papa und den Big Dudes - innerhalb weniger Jahre. 1986 nahm sie ihre erste Solo- Single auf, deren Titelsong "Weekend Special" ihr erster grosser Hit wurde - auch in Grossbritannien. Nach einigen sehr schwierigen Jahren - geprägt von Drogen und Problemen mit ihrer Homosexualität, startete Fassie 1997 mit dem Album "Memeza" ihr Comeback

Issa Bagayogo (Mali) suport Dj.zipflo
12. 9. 2002 in der Szene Wien


 

Aus lauter Frust soll er begonnen haben, Pillen einzuschmeißen und mußte auch wieder raus auf seine Felder, was wiederum seine Frau so nervte, daß sie ihn verließ. Es folgten noch mehr Frust und noch mehr Pillen. Irgendwann siegte dann der Wille und Issa ging zurück nach Timbuktu, wo er zwei französische Worldmusicproduzenten traf. 

Und damit beginnt die Geschichte des Albums „Timbuktu“. Ihm wurde vorgeschlagen, in Coop mit den beiden findigen Franzosen – und jeder, der sich mit der frz. Szene auseinandersetzt, weiß, wie gut die Frenchies im Fusiuonieren von Genres sind – ein Album aufzunehmen, das traditionelle Musik mit rhythmischen Samples kombiniert. 

Das Album wurde aufgenommen, bekam in Mali den Preis für den besten Nachwuchsgrioten (Liedermacher und Geschichtenerzähler – feste Institution in der Kultur Malis), seine Frau kam ob des Ruhmes zurück – typisch Weiber – und Hirse braucht der Mann jetzt auch nicht mehr anzubauen, was bei der Desertifizierung der Sahelzone ohnehin täglich anstrengender wird. 

Jetzt heißt Herr Bagayogo „Techno – Issa“, seine Scheibe ist weltweit erhältlich und erfolgreich und wird schon als Klassiker des Afrotronic bezeichnet. Ach ja, vielleicht schreibe ich auch noch nen paar Anschläge über den Sound: Erstmal keine Angst, auch wenn Techno im Spitznahmen vorkommt, ist kein Bumbum in der Musik. Sie basiert immer noch auf den traditionellen Instrumenten Trommel, N’goni (afrikanische Laute) und Balaphon (afrikanisches Xylophon). Dazu kommen eine auf großen Strecken akkustisch gehaltene Gitarre, Bläsersätze und natürlich Bagayogo’s sanfter und einfühlsamer Gesang. Das „technoide“ – Samples und Drummachine – unterstützt die traditionellen Parts und bereichert sie gleichzeitig. Und das Traditionelle ermöglicht es denjenigen Ohren, die Ethnosounds noch nicht kennen, sich einfacher in das Exotische reinzukommen. Das Album ist einfach nur feinste moderne westafrikanische Musik mit einer Sounddichte, an der Pop sich ein paar Scheiben abschneiden kann.  
Der aus Mali stammende Songwriter Issa Bagayogo ist sich des Traditionsreichtums seiner Heimat bewußt; ergänzend zu seinem samtweichen Gesang spielt er die traditionelle sechssaitige Laute, auch kamélé n’goni genannt.
Im März 1999 wurde ihm vom nationalen Fernseh – und Radiosender der Preis “Malians Song’s Brightest New Hope” verliehen. Für den Mann, den sie „Techno Issa“ nennen ist dies der Beginn einer hoffnungsvollen Karriere.
Bagayogo ist ein Kind seiner Zeit, ein Pionier in einem Genre, das die Einheimischen Afro-Electro nennen. Auf seiner zweiten CD Veröffentlichung „Timbuktu“ kombiniert er traditionelle, eher akustische Strukturen mit dem Sound des Dub und der elektronischen Tanzmusik. Das Ergebnis ist eine der unverwechselbarsten und individuellsten Mischungen aus westafrikanischer Tradition und moderner Elektronika, die man in- und außerhalb Afrikas finden wird.
Auf seiner Herbsttournee durch Österreich, Tschechien und die Schweiz präsentiert er seine neue CD „Timbuktu“, die im Februar und März 2002 Nummer 1in den World Music Charts Europe war, und gleichzeitig Nr.2 von ca. 1000 nominierten Alben bei der Jahresauswertung (Oktober 2001 – September 2002).
Bei Auftritten in Wien, im Moods in Zürich und im Fleda-Club in Brünn (aufgezeichnet und gesendet vom tschechischen Fernsehen) entführte er das Publikum in die Welt von Klängen zwischen Tradition und Moderne, gebildet aus dem Zusammenspiel der kamélé n’goni und kreativer elektronischer Effekte.
Sein Auftritt am 10. September auf der diesjährigen Ars Electronica in Linz hatte einen ganz besonderen Bezug zum dem Festival-Thema „unplugged“. Innerhalb des „Urban Africa Club“ präsentierte er zeitgenössische afrikanische Musik, die exemplarisch die Entwicklung vom traditionellen zum modernen Afrika aufzeigt.

Das Buch war über 400 Jahre lang kulturelles Leitmedium der Handelsstadt Timbuktu im Mande-Reich am Rande der Sahara. Hier begegneten sich islamische und westliche Welt auf eine selten friedliche Art. Im heutigen Mali steht der Name beispielhaft für religiöse Toleranz und multi-ethnisches Miteinander, und ein neues Medium der Aufklärung hat sich entwickelt: die Musik. Timbuktu heißt die zweite Platte Issa Bagayogos, dessen Name selbst bereits Symbolcharakter hat: „Techno-Issa“ heißt er seit seinem Debüt-Album Sya (dt.: Kaste), das mit einer markanten Mischung aus Tradition und Elektronik das Afro-Elektro-Genre bereichert hat und 1999 die Weltmusik-Charts eroberte - laut BBC-Moderator Charlie Gillet ein Meilenstein der afrikanischen Musik im Allgemeinen und der Malinesischen im Besonderen. Auf Timbuktu geht Bagayogo seinen mit den Produzenten Moussa Koné und Yves Wernert eingeschlagenen Doppelweg weiter, und wieder gelingt ihm das Kunststück einer entspannten Synthese aus traditionellem Songwriting und elektronischen Verfremdungseffekten (der Titel Gnele z.B. klingt bereits wie ein uptempo-Remix). Vielleicht liegt das an der samtweichen, eher tiefen Nasal-Stimme, mit der Bagayogo - flankiert vom treibenden Stakkato-Klang seiner dreisaitigen Laute Kamele N’Goni – erhaben die pentatonische Tonleiter auf- und abklettert. Entscheidend aber ist die Einbettung dieser Stimme und Melodik in einen fein arrangierten Kosmos aus unaufdringlichen Downbeats, Akustik-Gitarren-Licks und Baßlininen, der 12 Stücke lang die Mauern zwischen Reggae-, Dub- und Ambient-Fans auf der einen und Weltmusikpuristen auf der anderen Seite einreißen wird. Gegen Mauern und Hindernisse aller Art rückt der vor 41 Jahren in Wassoulu geborene einstige Hirsebauer auch inhaltlich ins Feld: kulturelle Diskriminierung (Tounga, Timbuktu), Umweltverschmutzung (Nogo) und Drogensucht (Sisi) sind nicht zuletzt sein eigenes Leben bestimmende Faktoren, gegen die er auf Timbuktu den musikalischen Zeigefinger erhebt.

 

„im 10. Wiener Gemeindebezirk Perspektiven für die so genannte

„Globalisierung von unten“ erarbeitet werden.

 Sensationelle  Premiere für das Weltmusikfest  ( 2003)


Für alle, die die Pfingstfeiertage (2003) in Wien verbrachten, bot der Böhmische Prater heuer erstmals bei freiem Eintritt eine besondere Attraktion. Beim Weltkulturfest „moving cultures favoriten“ wurde hochkarätige Musik und Tanz aus allen Kontinenten präsentiert und abermals der Beweis erbracht, dass in Favoriten Weltoffenheit und Integration schon immer groß geschrieben wurden. Es fällt schwer, aus der Fülle der beeindruckenden Konzerte und Darbietungen einzelne herauszugreifen. Die Spenglerwirtbühne bot den idealen Rahmen für den ersten Höhepunkt am Samstag.  Das war zweifelsohne der faszinierende Auftritt der haitianischen Sängerin Marlene Dorcena. Doch am Sonntag erreichte mit Bil Aka Kora aus Burkina Faso und Hubert von Goisern das Fest einen ersten Höhepunkt. Idealer Einstieg für das abschließenden Konzert von Oliver Mtukudzi. Alle die dabei waren, werden sich mit Freude an die beiden Tage im Böhmischen Prater zurückerinnern und sich hoffenlich an das Motto des Festes erinnern: Eine andere Welt ist möglich!
support : Dj.Zipflo

http://www.rst-entertainment.at/pdf/moving_cultures.pdf

Im Böhmischen Prater geraten die Kulturen in Bewegung
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/welt/weltpolitik/325234_Im-Boehmischen-Prater-geraten-die-Kulturen-in-Bewegung.html

Kulturen in Bewegung Grenzenlos
http://oe1.orf.at/artikel/206830

14.06.2004 in der Szene Wien
Support: Dj.Zipflo

  

Von Westafrika mehr als den halben Weg über den Atlantik. Mitunter bis in die Karibik bewegt sich Angélique Kidjo, Worldmusicstar aus Benin, mit ihrer neuen CD. Das bedeutet eine kraftvolle Mischung aus afrikanischen und afro-amerikanischen Stilrichtungen, nicht zuletzt schlicht Pop, Rock und Rhythm & Blues. Dass sie auch mit einem Chanson umgehen kann, hat Kidjo auf ihrem letzten Album »Black Ivory Soul« bewiesen. Auf »Oyaya!« singt Kidjo zu Latino-Rhythmen wie Salsa in den Sprachen Westafrikas, etwa in Wolof. Das hat auch Anfang Mai in der Szene Wien wunderbar funktionierte. »Von Afrika sieht man in den Medien immer nur ein negatives Bild«, sagte Kidjo damals. Auch um das zu korrigieren, ist sie UNICEF-Botschafterin und setzt sich für die Kinder des Kontinents ein. Kidjo ist ein sympathischer, unprätentiöser Star und genauso kommt auch die neue CD rüber. Sehr gut.

Havanna Night mit Dj Zipflo

Der Altmeister persönlich an den Deck's zeigt wie eng Afrika und Cuba musikalisch verbunden sind.
Es bedurfte nicht einiger Gastauftritte von MANU DIBANGO in Cuba mit "Lokalen Band's" oder der Zusammenarbeit von IBRAHIM FERRERmit dem "Baobab Orchestra" ...
Jeder der die Rumba oder den Mambo tanzt weiß, wo die Wurzeln sind - auch der Salsa hat seinen Ursprung in Afrika.
DJ ZIPFLO wird nicht nur den Beweis antreten, sondern wird diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen ...

Tinariwen (Mali)am 28.Nov.2004 in der Szene Wien

 

TINARIWEN –

Die aus Mali kommende Band Tinariwen gastiert in der Szene Wien: Eine faszinierende Exkursion in das kulturelle Missverständnis

Wien - Die Geschichte des Bandleaders, Gitarristen und Sängers Ibrahim Ag Alhabib beginnt Ende der 70er-Jahre in den Kriegswirren des damaligen Bürgerkriegs im nordwest-afrikanischen Mali. Wie so viele andere Bewohner dieses kargen Landes befand sich der Vierjährige gemeinsam mit seiner Großmutter als Angehöriger eines aufständischen Tuareg-Stammes damals auf der Flucht vor der Armee seines Heimatlandes ins nördliche Algerien und später dann nach Libyen. Er ist trotz des nunmehr herrschenden Friedens im Heimatland seitdem ein Wanderer (zwischen den Welten) geblieben.

Spätestens heute, nach dem Tod des Übervaters des "Desert Blues", dem im März 2006 verstorbenen Ali Farka Touré, muss Ibrahim Ag Alhabib mit seinen relativ jungen 32 Erdenjahren gemeinsam mit seiner als loses Familienunternehmen geführten Band Tinariwen und ihrem aktuellen Album Aman Iman (für: "Wasser ist Leben") als eine der zentralen Figuren einer vor einigen Jahren im Rahmen des Weltmusik-Booms entdeckten Musik gelten, die sich nicht so sehr durch vordergründig vermittelte "Wahrhaftigkeit" und "Ursprünglichkeit" auszeichnet. Immerhin unterstellte man ja schon zeitlebens Ali Farka Touré und seinen in der Wüste produzierten Platten, dass es sich hierbei um das Original jenes Blues handeln würde, der vor etlichen Jahren von der Küste Westafrikas mit seinen verschleppten Sklaven nach Nordamerika gelangt sei. Dort habe er fortan die Geschichte der populären Kultur weltweit entscheidend geprägt. Punkt.

Eine im Westen geborene kulturgeschichtliche Fixidee, die sich, an US-amerikanischen Blues-Synkopen klammernd und Größen wie John Lee Hooker im Mund führend, seit Jahrzehnten daran aufrichtet, dass es trotz Einführung elektronischer und bis in die Wüsten von Mali reichender Medien noch immer so etwas Ähnliches wie unbeeinflusst von "außen" gedeihende ursprüngliche, reine "Authentizität" geben könne - von der man als dekadenter und kulturell entfremdeter Westler profitieren könnte.

Dabei hört man den kraftvoll in der afrikanischen Polyrhythmik verhafteten, hypnotisch fließenden Songs von Tinariwen und ihrer Kombination aus traditioneller Perkussion und Call- und Response-Chören mit elektrisch kreischenden und akustisch schrammelnden (Western-)Gitarren jederzeit an, dass hier tatsächlich auch, wie bei so gut wie jedem jungen Menschen dieser Welt, internationale, um nicht zu sagen, globale Ästhetiken längst einen selbstverständlichen Einzug in jeweils lokale Volksmusiken gehalten haben.

Das Album Aman Iman jedenfalls verbindet auf Einakkordbasis durchaus mehr bei Keith Richards festzumachende Gitarrenriffs westlicher Prägung mit dem rhythmisch ungleich reicheren musikalischen Reservoir Nordwestafrikas. Und dass der Bandleader in seiner Jugend nicht nur nordafrikanische Popstars wie Rabah Driassa als Einflüsse angibt, sondern auch im Westen belächelte Figuren wie die Discokönige Boney M. oder Country-Schnulzenvater Kenny Rodgers verehrt, sollte schließlich auf eines hinweisen: Es ist nicht immer alles so, wie man es sich kulturbeflissen gerne vorstellen möchte.

Das Echte geht auf Wanderschaft. Es entdeckt dort das Falsche. Heraus kommt ein wunderbar schillernder, faszinierend fremd wie vertraut klingender Bastard

Dj.Zipflo:
Zwischen Hitze und Kälte, der Grossartigkeit des Sternenhimmels und dem beschränkten Licht eines Wüstenfeuers haben sich die Tuareg in der Weite der Sahara eingerichtet und pflegen noch Heute ihre Liebe zu Schönheit, Musik und Poesie. Zipflo wird an diesen Abend die Musik der Tuareg ein Berbervolk das in der Sahara lebt, musikalisch näher bringen. Tuareg leben nomadisch in den Ländern Mali, Algerien, Libyen, Mauretanien, Burkina Faso und Nigeria.

THE ABYSSINIANS / DILLINGER (JAM) / DJ ZIPFLO
Di. 25.01.2005 in der Szene Wien , 20:00 Uhr -Reggae

 

http://lists.mur.at/pipermail/comunity/2005-January/002172.html


Femi Kuti, Freitag, 20. Mai, 2005 / 20:00 Uhr, Szene Wien
Support : Dj.Zipflo

Der Schrein des Femi Kuti
Das Establishment hasste seinen Vater Fela Anikulapo Kuti, Schöpfer des Afro-Beat und als "Black President“ höchst unangenehmer Verbreiter von Wahrheiten - da gibts zum Beispiel eine urlange Nummer "ITT“ mit dem gesungenen Text International Thief Thief - und schikanierte ihn und seine Mannen (und Frauen!), wo und wann immer es möglich war.
Femi steht dem Alten in nichts nach. Ihm mit einer CD einen "Shrine“ zu errichten, der im Shrine-Club in Lagos, Nigeria, aufgenommen wurde, ist vielleicht auch ein Marketing-Gag, aber dennoch eine tiefe Verbeugung vor einem der ganz Großen. Man könnte sich mit ihm gemeinsam verbeugen, am Freitag in der Szene Wien, man kann seinen musikalischen Taifun einfach auch nur genießen. Oder wie heißt das so schön: abtanzen?
Femi Anikulapo Kuti ist der Sohn des nigerianischen Afrobeat-Superstars Fela Anikulapo Kuti. Femi macht schon seit 1985 auf der Bühne auf sich aufmerksam, damals noch neben seinem Vater. Nach dessen Tod im Jahre 1997 tritt er in dessen Fußstapfen, die angesichts von Femis Talent keineswegs als zu groß erscheinen.
Seine Musik lebt von afrikanischen Rhythmen, vom ergänzenden Backing-Gesang, den Bläsern und der Energie einer von sich überzeugten Gruppe von Musikern. Femi Kuti läßt einen lachen, weinen und bis zum Umfallen tanzen - je nachdem, in welche Tiefe der Musik man sich vorwagt.
Am 14. April hat Femi Kuti, der Sohn und legitime musikalische Erbe von Fela Anikulapo Kuti, mit seiner Band Positive Force ein begeisterndes Konzert im Kölner "Stadtgarten" gegeben. Jan Ü. Krauthäuser, der in derselben Location gemeinsam mit seinem Kollegen Francis Gay die schon legendären "Yallah"-Events auf die Bühne bringt und freier Mitarbeiter bei "Jazz Thing" und "Blue Rhythm" ist, hat das Spektakel für uns beobachtet, sowie ein Gespräch mit Femi geführt. Ein Konzertbericht, der mehr als nur ein paar Sinneseindrücke vermittelt.
Zwei Jahre sind vergangen, seit ich Femi Kuti auf einem grandiosen Live-Gig in der Kölner "Live Music Hall" das letzte Mal gesehen habe. Zwei harte Jahre, in denen er seinen Vater, seinen Cousin und seine geliebte Schwester Olusoladegbin, die ihn damals noch auf der Bühne begleitete, verloren hat. Er hat ihnen seine CD Shoki Shoki gewidmet, die in dieser Zeit entstanden ist. Es ist ein druckvolles Dance-Album mit überwiegend politischen Texten. Innehalten und Klagen ist nicht die Sache der Familie Kuti, jener unbeugsamen Sippe, die schon in der vierten Generation gegen koloniale und postkoloniale Despoten in Nigeria kämpft. Nach einer kurzen Phase der Hoffnung auf politische Liberalisierung nach dem Tode Abachas, gründete Femi vor einigen Wochen mit Freunden das "Movement Against Second Slavery" - M.A.S.S. Künstler, Intellektuelle und auch Fußballer wollen auf die unhaltbaren Mißstände in Nigeria und anderen afrikanischen Staaten aufmerksam machen und für einen demokratischen panafrikanischen Weg werben.
Wie nötig das ist zeigt die erneute Wahl von Obansanjo zum nigerianischen Präsidenten. Es ist der gleiche Diktator, dessen Soldaten vor ca. zwanzig Jahren das Haus Fela Kutis anzündeten und dessen legendäre Mutter Funmilayo (eine große Freiheitskämpferin und Frauenrechtlerin) töteten. Der Kampf der Aktivisten um Femi Kuti ist weder theoretisch noch militant. Im Zentrum steht eine beispiellose Musikkultur: "Afrobeat ist die Musik der Leute", sagt Femi. "Afrobeat hat ihnen die Wahrnehmung für ihre Umgebung geschärft. Afrobeat steht für den Kampf gegen die Regierung. Afrobeat bedeutet Freiheit. Afrobeat ist eine Waffe!"
"Music is a Weapon to the Future", das Vermächtnis des Afrobeat-Erfinders Fela Anikulapo Kuti ist auf seinen Sohn übergegangen, der nicht nur dessen Musikalität, sondern auch dessen Beharrlichkeit geerbt hat. Eine Beharrlichkeit die ihm geholfen auch hat, den langen Weg im Schatten des "gottgleichen" Vaters (viele Nigerianer verehren ihn ernsthaft als Gott) durchzuhalten. Femi erzählt uns vor seinem Konzert im "Stadtgarten" sehr ruhig und offen von seinem Kampf um das Publikum in Nigeria, von den Schmutzkampagnen der Presse, die ihm in Lagos den Schlaf rauben, aber er erzählt auch vom Lohn der Geduld, der ihm sowohl beim heimischem Publikum zuteil wird, als auch in Europa, wo er zur Zeit eine Titelstory nach der anderen erntet (ein ausführliches Interview erscheint in Kürze in BlueRhythm/JazzThing. Neben der ersten wirklich guten CD, die den Afrobeat bis (fast) hin zur Radio- und Club-Tauglichkeit komprimiert hat, ist das große Interesse sicher auch in der ganzheitlichen Botschaft seiner Musik und seiner Persönlichkeit begründet.
Vier Bläser, E-Gitarre, E-Bass und Keyboards bilden die eine Hälfte von Positive Force, der Band, mit der Femi bereits seit gut zehn Jahren auf der Bühne steht. Die andere Hälfte gehört dem Rhythmus: Schlagzeug, drei Percussionisten - dabei auch eine fast vier Meter lange reichverzierte Baß-Trommel - und drei Tänzerinnen, die natürlich auch für Chorgesang und kleine Rhythmus-Instrumente zuständig sind. Vierzehn ausgezeichnete Musiker, die besten, afrikanisch veredelten Seventies-Funk auf die Bühne des ausverkauften Kölner "Stadtgartens" zaubern. Und dann kommt Femi Kuti, der neue "King of Afrobeat", angerannt, ein wendiger Athlet in Gestik, Wort und Saxophonspiel, der sofort das Publikum in die Show einbezieht. Keine Viertelstunde nach Konzertbeginn, wird bereits mitgeklatscht und -gesungen, der Afrobeat-Party-Express ist in voller Fahrt. Daß diese Musik, diese Synthese aus amerikanischer Black Music mit diversen westafrikanischen Traditionen, ein Live-Event ist, deutet schon die Länge der Stücke an. Nichts geht unter zwanzig Minuten. Jeder Song besteht aus einem Groove-Thema, diversen Instrumental-Riffs (von oft Subrefrain-artiger Prägnanz), gesungenen und gesprochenen Lyrics (nicht selten mit eingeschobenen Erklärungen) und einem prächtigen Refrain, zu dem sich alle Melodie-Instrumente und Stimmen verdichten. Dann gibt es noch die Soli, kleine Flirts mit dem kollektiven Groove-Körper, oder kraftvolle Statements von Posaunist Tiwalade Ogunlowo, diversen Saxophon-Etagen oder dem unglaublichen E-Bass - leichtfüßig und variantenreich gespielt vom Benjamin der Kombo.
Femi ist der Chef im Kollektiv: kleine Gesten genügen, um Breaks und Sonderformate einzuleiten. Der Mann hat Spaß, politische Statements kommen zumeist ironisch, nicht selten gepaart mit Anzüglichkeiten: Sex, Humor und Spiritualität stehen dem politischen Aspekt dieser elektrisierenden Musik gleichberechtigt zur Seite, die es wie kaum eine andere schafft, im Zentrum der politschen Unmoral, im tödlich korrupten Multimillionen-Moloch Lagos zu überleben. Ein Bewegung, die seit gut drei Jahrzehnten als Kraftwerk der positiven Energie die Botschaft vom Überlebenswillen der afrikanischen Kultur, des Humanismus panafrikanischer Prägung in alle Welt sendet. Fast zynisch mag da der Gedanke wirken, daß es die authentische Ästhetik des Widerstandes ist, die diese Art von Jazz vor jeglicher Manierierheit bewahrt. Heikel auch die Frage, ob sich derart aufwendige Musik, die soeben im Begriff ist DJ-müdes Partypublikum zu betören, nur in der Isolation einer morbiden Diktatur überleben konnte. Versöhnen mag die Erkenntnis, daß an diesem Abend in Köln die Welt ein wenig zusammengerückt ist: Nord und Süd, Ethik und Ästhetik, Sex und Spiritualität oder eben "Music and Politics". Femi Kutis übermenschlich lange Tenorsax-Tonfolgen, die er neuerdings mittels Zirkularatmung herausschreit, verkörpern auch seine vielleicht stärkste Waffe: seinen langen Atem, seinen durch nichts zu bremsenden Kampf für die positiven Kräfte in seiner Heimat.

29.05.2005 Bongo Maffin: Wien (A), Kulturen in Bewegung, Böhmischer Prater
Dj.Zipflo

Zehn Jahre nach dem Ende der Apartheid: Kwaito kommt nach Österreich
Die Band Bongo Maffin dagegen gilt als derzeit angesagteste Kwaito-Formation aus Johannesburg und zeigt sich deutlich von südafrikanischem Jazz und traditionellen Stilen beeinflusst werden, unterstützt von der Bundeszentrale für politische Bildung, im Mai durch deutsche Schulen touren und erstmals gemeinsam auf deutschen Festivals auftreten.auch in Österreich .Im Bömischen Prater beim Fest der Kulturen 2. Internationaler Favoritner FairPlay Cup
Am Pfingstwochenende vom 29. - 31. Mai 2004 kommt es in Favoriten zum 2.
Favoritner FairPlay Cup, den FairPlay-vidc in Kooperation mit dem Wiener
Traditionsverein FavAC und mit Unterstützung der Bezirksvertretung
organisieren.
Eingebettet sind die Jugendturniere in das Weltkulturfest "moving
cultures favoriten" im Böhmischen Prater, bei dem ganz Favoriten zur
Bühne für Solidarität, Internationalität und Interkulturalität wird. Das
Fest wird am Freitag, den 28.05. eröffnet und bietet Top-Live-Acts unter
anderem von Habib Koite (Mali), Bongo Maffin (Südafrika), Maryo
(Griechenland) oder Teatro Trono (Bolivien). Weitere Infos gibt's unter
http://mailman.no-racism.net/pipermail/fairplay/2004-May/000070.html


Support:Dj.Zipflo

  
Im Rahmen von Salam. Orient 2005
Im turbulenten Bühnenauftritt des in Paris lebenden Algeriers Rachid Taha findet der Raï zu seiner explosiven, kritischen und kontroversiellen Kraft.

Sa., 25. März 2006, 20.00 Uhr 
im Metropol / Vienna

C. J. CHENIER & THE RED HOT LOUISIANA BAND
(USA - Louisiana) 
 
  

Um diesen Abend würdig - also mit erhöhtem Tanzaufkommen - ausklingen zu lassen, zwingt sich DJ Zipflo geradezu auf. Als einer der umtriebigsten heimischen Musikverrückten steht er seit Jahrzehnten an den Turntables und wird seinem Ruf als "österreichischer Botschafter der schwarzen Musik" mit großer Leidenschaft und tiefem Respekt für die Sounds gerecht, die er auswählt

http://www.akkordeonfestival.at/archiv/kunst2006/finale1.html
https://www.youtube.com/watch?v=c5qx-wlAXWg

Dele
Sosimi in Joe Zawinuls Birdland / Vienna am 19+20 Mai 2006

   

Dj.Zipflo

Live @ Joe Zawinuls Birdland Charity Concert for Chldren of New Orleans feat. Dele Sosimi Piano, Joe Zawinul, Kyle Eastwood Bass, Silvio Berger Drums, Toon Roos Tenor Saxophone etc...............

https://www.youtube.com/watch?v=AY1dc0BtL54&list=PLDA8B386EA93D6676&index=4
http://translate.google.at/translate?hl=de&sl=en&u=http://www.delesosimi.org/

 

Onda latina im "Club Ost"
So. 4. Juni 2006 1040 - Wien , Schwarzenbergpl. 10

22:00h Live Celia Mara ( Brasilien)

23:30h Brother Reistance ( Trinidad / Tobago )
anschließend Dj.Zipflo - Caribbean Journey 

 

Toure Kunda  am 23.November 2006 im Birdland / Vienna
Support : Dj.Zipflo

   

Touré Kunda wurden 1979 in Paris von den Brüdern Amadou-Tilo, Ismaila, Sixu Tidiane Touré als 10-Personen-Fusionsband gegründet, die Volksmusik aus der Casamance-Region des Senegal mit Reggae-Rhythmen, Rock-Einflüssen und arabischer Melodik zu einem Soundstrom zusammenfließen ließ, der als "mitreißendes interrassisches Spektakel" ("Spin") "überschwenglich panafrikanisch oder vielleicht sogar global" ("New York Times") aufschäumte. Amadou Tilo, Ismaila, Sixu Tidiane hatten sich zunächst mit ihrem Bruder Ousmane als Vokal- und Perkussionsgruppe lokal bekannt gemacht und dabei den speziellen Rhythmus des Djabadong-Initiationsritus ihrer Provinz mit seinen Reggae-ähnlichen Anklängen in ihre Musik eingebracht. 1975 ging Ismaila nach Paris, holte kurze Zeit später zwei seiner Brüder nach und bildete mit ihnen ein akustisches Ensemble, das auf traditionellen afrikanischen Instrumenten volkstümlich orientierte Musik machte. Allmählich erweiterte sich die Gruppe um Musiker aus Frankreich, Kamerun, den Antillen und verwandte mehr und mehr elektrische Instrumente. Ihre erste LP erschien 1980. Nach dem zweiten Album starb Amadou Tilo. Der demoralisierte Musiker-Clan holte Bruder Ousmane aus dem Senegal in den Gruppenverband und gewann das alte Format wieder. Europatourneen, Fernsehauftritte in ihrer Wahlheimat Frankreich und eine triumphale Rundreise durch die alte westafrikanische Heimatregion machten Touré Kunda zu Top-Attraktionen. Zur Unterstützung ihres von Bill Laswell produzierten vollelektronischen Albums Natalia reisten sie 1986 zum erstenmal in die USA: "Wir glauben, daß wir wegen unserer Herkunft eine Verbindung zu den schwarzen Amerikanern haben: im Jazz, der sich aus den Erinnerungen der Leute speiste, die gewaltsam aus ihrem Land verschleppt wurden, im Blues und all der Musik, die schwarze Amerikaner spielen und die der unseren verwandt ist. Wir müssen sie nur dazu bringen, diese Verbindung für sich zu entdecken. Im Augenblick sind sie viel zu sehr von sich überzeugt; sie müssen noch eine Menge über die Realität lernen: die Wurzeln ihrer Musik liegen in Afrika

Terezinha Araújo ( Cap Verde)

12.Mai 2006 im Birdland / Vienna
Support:Dj.Zipflo

Terezinha Araújo beginnt ihre musikalische Laufbahn bereits als kleines Mädchen. In der Grundschule in Conakry (Guinea), wo ihre Eltern im Exil leben, singt sie Mornas und Coladeiras in einer Theatertruppe, die zu dem Zweck gegründet wurde, mitten im Befreiungskampf die kulturelle Identitäten der von Portugal kolonisierten Völker Guinea Bissaus und der Kapverdischen Inseln zu stärken. Als sie im Palácio do Povo (Volkspalast) in Conakry auftritt, wird sie von einer anderen Exilantin, Miriam Makeba, entdeckt, die fortan für ihre musikalische Ausbildung sorgt.

Bei einem Auftritt in Dakar im Jahre 1972 erfährt Terezinha Araújo, welche Emotionen ihre Stimme auslösen kann: vier Mal hintereinander muss sie Jota Montes Morna "Fidjo Magoado" singen, und das kapverdische Publikum ist buchstäblich zu Tränen gerührt. Nach diesem Auftritt geht sie mit der Truppe durch den Senegal, Gambia und Mauritanien auf Tournee und bereitet sich auf das 10. Internationale Festival der Jugend vor, das 1973 in Berlin stattfinden wird. Dort erhält Terezinha eine Auszeichung als jüngste Sängerin in der Geschichte des Festivals. Sie tritt bei einer Sonderveranstaltung an Miriam Makebas Seite auf, die Show wird in alle damals sozialistische Ländern live übertragen. Im September des gleichen Jahres geht Terezinha nach Yvanavo, eine Stadt 300 km nordöstlich von Moskau, wo sie das Internationale Internat besucht. Ihr dortiger Musiklehrer erkennt sofort ihr Talent und unterstützt sie. Im Jahre 1975 geht Terezinha Araújo zum ersten Mal wieder nach Kapverden, das in diesem Jahr die Unabhängigkeit erlangt hatte. Dort trifft sie ihren Meister Val, der sie bittet, "Fidjo Magoado" zu singen, wobei sie vom Komponisten Jota Monte persönlich begleitet wird. In Yvanavo und später in Moskau, wo sie Pädagogik studiert, trägt sie immer mehr Verantwortung im kulturellen Leben, gründet und leitet das Afrikanische Ballett, wird zum Vorstand der Studenten aus Kapverden und Guinea Bissau gewählt, nimmt an zahlreiche Wettbewerbe teil, bei denen ihr Talent regelmäßig ausgezeichnet wird, bis sie 1985 endgültig nach Kapverden zurückkehrt, um beim Ministerium für Bildung und Kultur die pädagogische Koordination der Vorschulen und Kindergärten zu übernehmen. In jenem Jahr tritt sie zum ersten Mal als Solistin in der Kapverdischen Hauptstadt Praia auf und repräsentiert das Land beim Festival der Jugend in Nordkorea. Anfang der 90er Jahre wird sie Gründungsmitglied des kulturellen Vereins Simentera und Lead-Sängerin der gleichnamigen Musikgruppe, deren erstes Album "Raíz" im Jahre 1992 veröffentlicht wird. Inzwischen hat sie mit der Band 4 CDs aufgenommen und ist jährlich auf Welttournee gegangen. In den letzten zehn Jahren ist sie in allen Europäischen Ländern sowie in den USA und in Brasilien unter anderem an der Seite von Paulinho da Viola aufgetreten. Sie hat in den größten europäischen Festivals Erfahrungen gesammelt, und im berühmten Pariser Olympia wurde die Band als Vorgruppe von Cesaria Evora mit standing ovation verabschiedet. Heute widmet sich Terezinha Araújo einem Repertoire aus dem lusophonen Afrika, in dem die Kapverdischen Inseln, die legendäre "morabeza" (Freundlichkeit) ihrer Einwohner und die inzwischen weltberühmte "so dade" eine bedeutende Rolle spielen. Auch Liedern von José Carlos Schwarz aus Guinea Bissau, die vom Krieg und dem Befreiungskampf aber auch von der Liebe erzählen, räumt Terezinha Araújo einen Ehrenplatz ein. Mit glasklarer und emotionsreicher Stimme singt sie die Mornas ihres Vaters, José Araújo, schwungvoll interpretiert sie die Sembas und Rebita Angolanas ihres Onkels Eleutério Sanches. Dabei wird sie von virtuosen Musikern an Gitarren, Cavaquinho, Klavier und Perkussionen begleitet. Für die feinfühligen Arrangements zeichnet Simentera Mitglied Quim Bettencourt verantwortlich. Gemeinsam präsentieren sie zehn Lieder, bei denen Melancholie und Lebensfreude direkt ins Herz treffen, Lieder aus jenen Ländern, in denen man aus Tränen die notwendige Kraft schöpft, um trotz aller Widrigkeiten zu tanzen und zu singen!

 

Simphiwe Dana (Süd Afrika) am 28.Juni 2007 im Birdland / Vienna
Support:Dj:Zipflo

Europe to experience Simphiwe Dana's Music

  

Jazz diva Simphiwe Dana will be touring to Europe in November! After the phenomenal success of exploding onto the world music charts at an impressive number 4 with her debut album Zandisile, the jazz Queen has put a step further.

Simphiwe was voted “Best Newcomer” and “Best Jazz Vocalist” in the 2005 South African Music Awards (SAMA's).

Simphiwe 's almost platinum selling debut album Zandisile incorporates contemporary jazz with traditional African sounds and progressive R&B, world music and pop. Her maturity shines way beyond her tender 27 years and her music is lodged firmly in her traditional African roots. Since she emerged onto the music scene in South Africa , this unassuming star has far surpassed her counterparts and pushed her way through to being one of the best performers around.

Nathan & The Zydeco Cha Chas


Nathan Williams, ‚The Zydeco Hog', geht es um die Essenz seines geliebten Zydeco, dieser von Akkordeon und Waschbrett angetriebenen kreolischen Tanzmusik aus Süd-Louisiana. Mit Einflüssen aus R&B und einer starken Ader zu den karibischen Wurzeln liefert Nathan gemeinsam mit seinem Bruder Dennis (Gitarre) und seinem Cousin Mark (Waschbrett) eine begeisternde Zydeco-Variante.

 

 

 

So., 23. März 2008, 20.00 Uhr   

METROPOL
http://www.akkordeonfestival.at/archiv/kunst2008/nathan.html
https://www.youtube.com/watch?v=ex9zZwtNKq4

Maria de Barros
am 23.April.2008 in Joe Zawinul's Birdland

Maria de Barros

support: Dj.Zipflo

MARIA DE BARROS ist das Patenkind von CESARIA EVORA (die "barfüßige Diva", wie sie auch manchmal genannt wird), aus Kap Verde. Diese Patenschaft hat MARIA DE BARROS sicher ein bisschen geholfen, den Grundstein für die Liebe zur Musik zu legen. Alles andere darf man wohl der talentierten Sängerin selbst zuschreiben. Mit starker, wohlklingender Stimme singt sie - meist im portugiesischen Dialekt Criolu - Songs ihrer Heimat und von den Dingen und Menschen, mit denen sie aufwuchs.

Obwohl - um von ihrer Heimat zu sprechen, müsste man etwas ausführlicher werden: MARIA DE BARROS stammt eigentlich aus Dakar, Senegal und lebte die ersten 13 Jahre ihres Lebens in Nouackchott, Mauretanien. Ihr kreatives Herz - so könnte man sagen - ist jedoch noch immer in Kap Verde, und dies färbt ihre Musik und ihre Geschichten.

Nach einer fulminanten Performance beim Sunsplash in Wiesen und einem Duett mit HABIB KOITE ebendort, ist auch der Name MARIA DE BARROS hierzulande so manchem Weltmusik-Fan ein Begriff.Fans oder nicht - wir alle können eine Dosis dieser frischen,optimistischen und farbenfrohen Musik gebrauchen, wo es doch bei uns nun endgültig Frühling zu werden scheint und der Sommer noch weit ist…

 

 

es gibt wieder ein SUNSPLASH in Wiesen! 

Für alle afro-/reggae-/world – Fans haben wir erfreuliche Nachrichten: es gibt wieder ein Wiesen SUNSPLASH - mit einer Mischung aus World und Reggae wird das SUNSPLASH 2007 relativ afro-lastig.
Unter andern heuer live in Wiesen:
TIKEN JAH FAKOLY (Ivory Coast) - ein neuer Bob Marley, der über die in Afrika herrschenden Missstände auf französisch, englisch und in afrikanischen Sprachen singt und für Demokratie und die Einheit Afrikas eintritt, weiters SEYNI & YELIBA - eine der erfolgreichsten Reggaebands Guineas und Frankreichs, FREDDIE McGREGOR – der jamaikanische Reggae-Veteran ist ein Roots Reggae Sänger der ersten Stunde und eine Klasse für sich, ELIJAH PROPHET - ein strahlender Stern am Reggae Himmel, der mit seinem gesanglichen Talent und seiner wunderbaren Stimme zu überzeugen weis, ZOE mit ihrer Backing-Band „Okada“, PRINCE ZEKA mit seinem brandneuen Album "Maturité" (im Juni 2007 veröffentlicht) on Tour, SUSU BILIBI aus Togo begeistern mit einer super Bühnenshow und laden ihr Publikum zum Tanzen ein und JOBARTEH KUNDA aus Westafrika, die für den deutschen Weltmusikpreis Ruth 2006 und den BBC-Award 2005 nominiert waren - African Worldmusic of the very best!

24.08.2007

Don Carlos and Dub Vision (jam)
Seyni & Yeliba (Guinea)
Tiken Jah Fakoly (Ivory Coast)
Prince Zeka (Congo)
Jobarteh Kunda (Westafrika)
Susu Bilibi (Togo)
Ghettoman and the Believers (Biafra)

25.08.2007

ELIJAH PROPHET (Jamaica) & UTAN GREEN (Jamaica) backed by House of Riddim
Marlene Johnson + Jah Sesco + House of Riddim Band
ZOE - backed by Okada (Liberia)
Ganjaman (Germany) backed by House of Riddim
Inemo (Nigeria)
Wally Warnig (Aruba)
Ndiaga Diop be one Africa (Senegal)
The Wooky People (Aut)


   

http://www.wiesen.at/28543_DE.5D82A639ca6f9e12c9772bd63258f64e203c060?contentid=339&offset=49

 

Zap Mama „Supermoon 2007
Porgy & Bess  Mittwoch, 28. November 2007  

 

Marie Daulne ist der kreative Kopf und Mastermind hinter dem Markennamen Zap Mama. 1990 gründet sie in ihrer Heimat Belgien einen fünfköpfigen A-Capella-Chor aus belgisch/zairischen Musikerinnen. Ihr kreativer Umgang mit der Stimme macht das Quintett schnell zum Geheimtipp. Das Debütalbum „Zap Mama“ wird 1991 in 20 Ländern veröffentlicht und avanciert zum meistverkauften World-Music-Album des Jahres.
Geboren wird Marie Daulne 1964 in Zaire, fünf Jahre, nachdem sich die belgischen Kolonialherren zurückzogen. Ihr wallonischer Vater wird im selben Jahr von Rebellen getötet, ihre Mutter verhaftet. Nach deren Freilassung, drei Jahre später, fliegt die belgische Regierung die Familie nach Brüssel aus. Dort wächst Marie Daulne mit der Musik von Stevie Wonder, Roberta Flack und dem noch jungen Hip Hop auf, obwohl ihre Mutter sich redlich bemüht, ihr die polyphonen Gesänge der Pygmäen näher zu bringen. Erst mit 18 Jahren kehrt sie für einige Zeit in ihre Heimat zurück und nähert sich den dortigen Musiktraditionen. Zurück in Belgien erweitert sie dieses multikulturelle Fundament um lateinamerikanische, arabische und indische Elemente, um aus diesem Gebräu Zap Mamas Erfolg zu formieren. „Sabsylma“ erfährt 1994 eine Grammy-Nominierung für die beste World Music-Aufnahme. Das folgende Album „7“ (1997) läutet eine stilistische Wende ein. „Ich hatte Lust auf Musik, die den ganzen Körper anspricht. Die polyphonen Gesänge, unser früheres Markenzeichen, genügten da nicht mehr. Die Reduzierung auf weibliche Stimmen engt stark ein. Außerdem sprechen Stimmen den Kopf an. Instrumente kommunizieren direkt mit dem Körper. Ich wollte beides.“
Marie Daulnes Sympathie für Reggae und Hip Hop deutet sich auf „7“ durch Kooperationen mit der Dub-Legende U-Roy und Michael Franti (Spearhead) bereits an. Zwei Jahre später folgt „A Ma Zone“ und die Hit-Single „Rafiki“, die in den Rap-Parts von MC Black Thought (The Roots) unterstützt wird. 2000 zieht Marie Daulne nach New York, um die Mulit-Kulti-Luft in Big Apple zu schnuppern. Dort arbeitet sie u.a. am Soundtrack von „Mission Impossible II“ und produziert ihr Album „Ancestry In Progress“, das 2004 veröffentlicht wird (zu diesem Zeitpunkt lebt Marie Daulne bereits wieder in ihrer belgischen Heimat). Unterstützung findet sie abermals bei den Roots, die auch den gesamten Produktionsprozess begleiten. Neben „?uestlove“ stellt auch Neo-Soul-Star Erykah Badu ihre Stimme zur Verfügung. Funk, Soul, Reggae und Hip Hop haben sich inzwischen als westliche Zutaten für ihre One-World-Vision etabliert. „I feel I can be a bridge between two cultures“
 

Women of Africa : Dj.Zipflo turntables

Zipflo wird an diesem außergewöhnlichen Abend wunderbare Stimmen aus Afrika vorstellen: Unser Bild der afrikanischen Frau hat viele Facetten und ist auch oft mit Klischees durchsetzt. Nicht nur als tragende Figur des sozialen Gefüges, auch in der Musik hat die Frau auf dem Schwarzen Kontinent von jeher eine wichtige Rolle gespielt, sei es als kommentierende Griotte, als in den Schlaf wiegende Mutter oder als Worldmusic-Diva der modernen Zeit. Mit Stimmen aus Südafrika, den Komoren, Benin, Simbabwe, Madagaskar, der Elfenbeinküste, den Kapverden, Algerien und Burundi rollt Zipflo ein farbenprächtiges Spektrum dessen auf, was aktuell die Topographie der weiblichen Musik Afrikas prägt. Von der „Mama Afrika“ zur Protestsängerin bis zur popkompatiblen „Ethno-Diva“. Unbelastet von allen gängigen Klischees. Afrikanische Frauen bezaubern durch akustische, weitgehend leisere und würdevolle Töne, man feiert Ihre, kraft- und Espritgeladenen Frauenstimmen zwischen Maghreb und Kapstadt, zwischen Protest, Engagement, Fröhlichkeit und Wehmut. Zipflo’s Ganzkontinentale Ode an die weibliche Stimme, die Zulu-Gesang mit kreolischer Melancholie, Arabisches mit Tönen des indischen Ozeans zu einem lyrischen Gesamtkunstwerk. (Pressetext)

  

  

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Bongo Maffin, performing at a presentation of the host cities of the 2010 FIFA World Cup in South Africa during the 2008 UEFA European Football Championships in Vienna (Austria).

Die südafrikanische Kwaito-Band Bongo Maffin; Auftritt im Rahmen der Präsentation der neun Gastgeberstädte der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika während der Fußball-Europameisterschaft 2008 in Wien (Österreich). ( 23 June 2008 )

File:Bongo Maffin Vienna-6.2008e.jpg


Sunsplash 2008

EVENT DETAI

SEUN ANIKULAPO KUTI & EGYPT80 FELA'S BAND Mit den Musikern von Egypt 80, der legendären Band seines Vaters Fela Kuti, zeigt Seun live den originären Afrobeat. Mit einer erstaunlichen Energie und Reife bietet Seun das Repertoire seines Vaters wie auch eigene Kompositionen dar. http://www.wiesen.at/28543_DE.5D837A47a2b30ffafc31b68b77a2b15ff2f5411?contentid=349&offset=37

MORGAN HERITAGE "Morgan Heritage sind eine Revolution, eine Familie, eine Naturgewalt.", schreiben sie auf ihrer Homepage. Mit ihren 10. Album "Mission In Progress" fangen sie ihre Live-Power ein und lassen mehr Hip Hop Elemente einfließen.  "I think this record is the most aggressive one that we've ever done both musically and personally", sagt Una Morgan über das jüngste Werk. 

MICHAEL ROSE & DUBLINE BAND Außerdem am Sunsplash Wiesen 2008 die Stimme von Black Uhuru Grammy Gewinner Michael Rose mit der Dubline Band.

LUCIANO & The Messenjah Band Reggae ist Musik. Und dennoch viel mehr. Ein Rhythmusklang, der den Schrei eines armen Mannes unterlegt, ein Versprechen des Sängers zum Kämpfer: „better must come“. Eer jamaikanische Bariton Luciano schafft es, diese Prämisse des Reggaes mit viel Anmut, Kraft und Herz zu verkörpern. Den Durchbruch schaffte Luciano 1995 mit seinem Hit „It's Me Again Jah“.

   

Afro-, Latin- und Reggae-Klänge ertönen seit 1985 in Wiesen Sunsplash mit einem Reggae-Schwerpunkt auf Reggae.
Dazu sorgen Seun Kuti, der Sohn des berühmten Fela Kuti, und Célia Mara auch für feine Afro- und Latin-Grooves.

Line-up:

 

Donnerstag, 14. 8.2008
Beginn 18.00 Uhr

SEUN ANIKULAPO KUTI & Egypt 80
LUCIANO (Bild) & The Messenjah Band
CÉLIA MARA
UNITED FLAVOUR with big family
ELIJAH & THE DUBBY CONQUERORS (ERC Gewinner)
DJ ZIPFLO

 

Freitag, 15. 8.2008
Beginn: 16.00 Uhr

MORGAN HERITAGE
MICHAEL ROSE & The DubLine Band
SAM BRISBE & RIGMAROLE
RAS & ROOTS
BAREFOOT BASEMENT
ITAL FLAME SOUNDSYSTEM

 

Reggae Winter Bash im Gasometer (7.Nov.2008) 

 

Sam Brisbe & Black Soul (Nigeria/Austria), Supermax (Austria) ,
Anthony B. (Jamaika), Capleton (Jamaika).

Reggae Summerbash im Gasometer (4.Juli 2009)

FREDDIE Mc GREGOR LIVE VIENNA PERFORMIN AN EXCELENT
http://www.youtube.com/watch?v=l5XDoCfrT2o&feature=player_embedded

Freddy Mc Gregor(Jamaika) feat.Chino & Laden (Jamaika). , Pablo  Moses & U-Roy (Jamaika),
Glen Waschington (Jamaika) (backed by House of Riddim), Ward21( Jamaika), Rebel Muffin(Nigeria/ Austria).
 
                            Pablo  Moses (Jamaika)                                                                    U-Roy (Jamaika)

Neben seiner Tätigkeit als Tour Manager war Zipflo auch als Dj. in den verschiedensten Großstädten Europas und in den USA . Oft verbrachte Er seine Freizeit in Afrikanischen Clubs, und manchmal legte Er sogar dort auf. Dabei lernte Er die Musik eines Fela Kuti, Manu Dibango aber auch die eines Bob Marley kennen. So entwickelte sich bei Ihm die Liebe zur afrikanischen Musik und zum Reggae. Er ist stetig auf der Suche nach Grenzüberschreitungen in der Musik" Du kannst jedes Publikum zum Kochen bringen! " ist seine Devise, - nur tanzbar muss es sein Unbeirrt von an - oder abgesagten Sounds hält sich Zipflo an Jimmy Cliffs " Give the People They Want ". Und sie wollen Afro, Reggae, Salsa - Dauer - Power ohne Ende.

 

Bassekou Kouyate & Ngoni Ba (Mali)

am 16.April 2009 ab 20:00h in der Szene Wien

Support:Dj.Zipflo

Bassekou Kouyate & Ngoni Ba (Mali)

Moderner Bewahrer: Griot-Musiker

Bassekou Kouyate & Ngoni Ba (Mali)

Damon Albarn hält ihn für den "perfekten Beweis dafür, wie inspirierend afrikanische Musik sein kann." Dee Dee Bridgewater bezeichnet sein Album als ein "Muss", und Fatboy Slim fasziniert die Fähigkeit, die Geschichte der Entwicklung von der afrikanischen Stammesmusik zu den Songs der Sklaven über den Blues bis zum Funk "in einem einzigen Kapitel" zu erzählen.

Bassekou Kouyaté gehört der Tradition der Griot in Mali an, jenen Musikern, die ihre eigene Geschichte in Liedern überliefern. International bekannt wurde er durch Kooperationen mit Ali Farka Touré, Toumani und Keletigui Diabate sowie Taj Mahal. Gerade hat ihm das BBC Radio 3 den "World Music Award" verliehen. Bassekou Kouyaté stammt aus einer der ältesten Griot-Familien in Mali. Er spielt die Ngoni, die afrikanische Bogenharfe und klassisches Instrument der Griot-Kultur, die bis ins 13. Jahrhundert zurück reicht, und hat das erste Ngoni-Quartett gegründet.

Seine Musik klingt nicht nach Blues, auch, wenn es heißt, Mali sei dessen Geburtstätte. Dieser Mythos des Wüsten- und Savannenstaates hat sich zumindest bei manchen Musikproduzenten festgesetzt. Ein bisschen Blues ist vielleicht dennoch im Spiel, wenn Bassekou Kouyaté die vorkoloniale Glanzzeit Malis besingt.

18.02.2011 bis 19.02.2011

The Mahotella Queens in Wiesen & Wien
A-capella-Musik von Südafrikas ältester Girlieband

  

Ort: Jazz pub Wiesen/ Porgy & Bess

https://www.youtube.com/watch?v=4dnXZt0e2KU

Veranstalter:DJ Zipflo

„The Mahotella Queens“ – eine explosive Mischung aus Township Jive, Mbube-A-Cappella-Gesang, Reggae und Soul – heraus kommt Mbaqanga, ein Musikstil, den die Mahotella Queens in den Sechzigern entwickelten.

Die damals vorherrschende jazzige Marabi-Musik eines Hugh Masekela und der jungen Miriam Makeba war den drei aufmüpfigen Sängerinnen zu langsam.
Es entstand ein feuriger Mix, denn das Wort Mbaqanga steht auch für eine Speise aus scharfen Bohnen und Fleisch. Und damals wie heute ziehen sie ihr Publikum in ihren einzigartigen energetisch-harmonischen Bann. Obwohl ihnen schon 1987 der internationale Durchbruch gelang und inzwischen schon über 40 Jahre seit der Gründung der Band vergangen sind, sind die Königinnen des Mbaqanga musikalisch keineswegs stehen geblieben, höchstens etwas ruhiger geworden. Der Fokus der Band richtet sich inzwischen mehr auf den puren A-Cappella-Gesang mit entspannter Bandbegleitung und Elemente des Gospels stehen mehr im Vordergrund. Ihre neuste CD „Siyadumisa – Songs for Praise“ spiegelt diese Veränderung hervorragend wieder. Keine Frage, „The Mahotella Queens“ sind eine südafrikanische Institution, die mit einer jungen Begleitband neben ihren Highlights aus über 40 Jahren Bandgeschichte auch neuere Songs dynamisch und kraftvoll präsentieren.
18.02: Jazz pub Wiesen; 7203 Wiesen, Hauptstraße 140; http://www.wiesen.at
19.02: Porgy & Bess; 1010 Wien, Riemergasse 11

17. Juni 2011 13:38

Do. 23.-So.26. Juni I South Africa in Colours 

Südafrikanische Kultur erobert Wien

Zum ersten Mal kommt das Südafrika Festival nach Wien. Vom 23. – 26. Juni wird das MuseumsQuartier in eine Farbenpracht getaucht.
Den großen und kleinen Besuchern wird bei diesem Event ein buntes und ausgelassenes Programm geboten: Von südafrikanischer Live Music und Tanz bis hin zu Workshops, Fashion Events, Kunstausstellungen und und und...
https://www.facebook.com/video.php?v=2148228670429&set=vb.128193693928205&type=2&theater

 
Südafrikanische Kultur erobert Wien
© "South Africa in Colours" kommt im Juni nach Wien. - ©africavillage.eu/eve

 http://www.africavillage.eu/uploads/event/Vienna/south-africa-in-colours-vienna-report.pdf

Südafrikanische Lebensfreude trifft auf Wiener Sommerflair: South Africa in Colours"gastiert vom 23. bis 26. Juni in der Bundeshauptstadt. Das Festival hat bereits in verschiedenen europäischen Städten residiert und findet nun den Weg ins Museumsquartier

http://www.society24.at/party-fotos/mq-halle-e-south-africa-in-colours-23-06-2011/3006/0

 https://www.youtube.com/watch?v=lJKbmKtQq8M

Cheikh Lô im Porgy & Bess, 25.10.2011

Es war zweifellos ein erfreuliches Konzert im Porgy & Bess am Dienstag vor dem Nationalfeiertag - das Publikum war begeistert, zu Recht. Cheikh Lô aus dem Senegal und Band spielten ein Konzert, das stimmungsmäßig keine Wünsche offen ließ. Stärker denn je orientiert er sich heute am typischen Stil der Jahre nach Erreichen der Unabhängigkeit 1960; ein Stil, der seit etwa Mitte der neunziger Jahre ein ähnliches Revival wie der kubanische Son erlebt. Stilbildende und heute noch aktive Bands wie das Orchestra Baobab - von denen er auch einen Song im Programm hat - bestimmen jenes geschmeidige Amalgam aus Jazz, afrikanischen Rhythmen und diversen Latinstilen, auf die sich auch Cheikh Lô besinnt. Und das ist ganz im Sinne des Publikums. Die Zeiten, als Lô ebendiesen Retro-Afro-Latin mit harter Instrumentierung im Geiste der Achtziger-Mbalax-Musik aufmischte und zusätzlich mit funkigen Horns und Afrobeat auffettete waren gestern. Heute ist sozusagen vorgestern - und das macht uns immer und immer wieder glücklich.

CHEIKH LO, geb. 1955 in Bobo Dioulasso, Burkina Faso, nahe der malinesischen Grenze, wuchs dort multilingual mit den Sprachen Bambara, Wolof und Französisch auf. Musik faszinierte ihn schon im zartesten Kindesalter, seine Vorliebe als Teenager galt aber dem Rumba aus Zaire, dessen Wurzeln im kubanischen 'Son' liegen. Im Alter von 21 Jahren trat er mit dem ORCHESTRA VOLTA JAZZ in Bobo Dioulasso auf. 1970 ging er nach Dakar, wo er den bekannten Sänger OUZA als Schlagzeuger unterstützte. 1985 zog er nach Frankreich und schloß sich schnell der Pariser Studiomusiker-Szene an. CHEIKH erinnert sich: "Studio-Schlafen-Studio - für 2 Jahre! Ich liebe Musik aus Zaire und Kamerun und absorbierte in jener Zeit viele dieser Einflüsse. Vielleicht hört man auch ein bisschen PAPA WEMBA in meinem Gesang

YOUSSOU N'DOUR entdeckte CHEIKH LO 1989 während der Aufnahmen von N'DIAGA M'BAYA. "Wenn er sang, war ich überwältigt", erklärte dieser, "in seiner Stimme fand ich etwas, das wie eine Reise durch Burkina, Niger und Mali klang." Zu den wogenden senegalesischen M'Balax Rhythmen, den Latin Modulationen und der Intensität fügt CHEIKH LO sounds von Burkina Faso, Mali und Zaire, kubanische Einflüsse, subtilen Reggae und afrikanischen Funk hinzu. All dies und mehr wird - gepaart mit aufregender Live-Performance - hier geboten! (pressetext/cf) Aktuelles Album: "Lamp Fall" (LOTUS)

DJ ZIPFLO wird das Publikum mit passenden Kostproben aus seiner Sammlung auf CHEIKH LO einstimmen! http://www.worldcircuit.co.uk/cheikhlo/index.htm http://www.zipflo.at 

 

21.04.2012, um 20:30 Uhr

Manou Gallo & Woman Band

Ort: Porgy and Bess RIEMERGASSE 11 A-1010 WIEN

Im Sommer 2008 präsentierte MANOU GALLO zusammen mit einer Cellistin, einer Gitarristin und einem Perkussionist ein neues Live Ereignis: Manou Gallo & Woman Band!
Knackige Funk-Grooves mit HipHop-Einsprengseln, Rockgitarren, Blues-Riffs und vor allem immer wieder die charismatischen Chöre, die an Zap Mama erinnern: Dieser Mix ist bis dato einzigartig progressiv in der afrikanischen Musik und zugleich unglaublich urban – ein ausbalancierter Spagat, der die musikalische Biographie Gallos zwischen den Kontinenten schlüssig abbildet.
Die Ivorin ließ ihre Bescheidenheit hinter sich, zerbrach die Grenzen, die durch ihre Kultur, Ausbildung und Herkunft entstanden waren, suchte tief in ihrer Seele die notwendige Kraft, um einen intimen und sehr persönlichen Sound zu schaffen. Semi-akustische Töne verführen den Zuhörer mit einer lauschigen Stimmung, gefüllt von den Klängen zweier Heimatstädte – Abidjan und Brüssel.
Die Band sucht die Nähe des Publikums und Manou singt gefühlvoll über Hoffnung, Wut sowie über die Liebe, die sie nicht mehr fürchtet, über ihre Kultur und über die Tränen ihrer Mutter. Auf der Bühne bleibt die selbstbewusste Manou Gallo ein Energiebündel, die ihre Stimme in unbeschwerten Chören schichtet und spielerisch zwischen erdig-handgemachter Trommelarbeit und Tönen des urbanen Dschungels Europa vermittelt.
„Für mich gibt es keine Grenzen – ich bin ein Vogel, der frei herumfliegen kann. Die Zeit, in der man Afrika mit dem Image des Bananenröckchens verbunden hat, ist definitiv vorbei“ – das bestätigt jeder Takt von Manou Gallo und ihrer Women Acoustic Band

Support:Dj.Zipflo
ZIPFLO wird an diesem außergewöhnlichen Abend wunderbare Stimmen aus Afrika vorstellen: 
Zipflo´s Ganzkontinentale Ode an die weibliche Stimme, die Zulu-Gesang mit kreolischer Melancholie, Arabisches mit Tönen des indischen Ozeans zu einem lyrischen Gesamtkunstwerk eint. (Pressetext)   

 

KASUMAMA Afrika Festival
Nomfusi (Südafrika) - Festivalzelt, 20 Uhr
Mittwoch, 3. Juli 201

   
 In Südafrika wird die Newcomerin bereits als Nachfolgerin von Miriam Makeba und Brenda Fassie gehandelt. Seit ihrer Entdeckung in einem Kirchenchor hat Nomfusi mit ihrem unglaublichen Talent innerhalb von nur drei Jahren eine beachtliche Musik-Karriere geschafft: ein Plattenvertrag bei Universal Music, zwei erfolgreiche Studio-Alben, Auszeichnungen und eine Hollywood-Filmrolle in einer neuen Nelson Mandela Verfilmung (2014) lassen b...ereits jetzt international aufhorchen. Doch zunächst verläuft das Leben von Nomfusi alles andere als glücklich. Geboren in einem kleinen Township in der Kapregion als Tochter einer traditionellen Heilerin kommt sie schon früh mit Musik, Tanz, Rhythmen und Riten in Berührung. Als sie 12 Jahre alt ist, stirbt ihre Mutter, der Vater hat die Familie von Anfang an im Stich gelassen. Von da an ist sie auf sich selbst gestellt. Mit einer bewundernswerten Stärke und einem unermüdlichen Glauben an sich selbst, kämpft sie sich aus der Armut und steigt auf zu Südafrikas neuer Soul-Sensation. Auf ihren internationalen Konzert-Touren von Europa über Nordamerika bis Kanada begeistert sie mittlerweile tausende Fans mit ihrer stimmgewaltigen Bühnenperformance.

Im Anschluss DJ Line
DJ Zipflo
"Die südafrikanische Musik wirkt wie eine Heilkur auf deine Ohren und deinen Geist. Es wird dir leicht fallen den Zusammenhang zwischen Südafrika und dem Rest der Welt zu sehen.
Darum bin ich so begeistert, unseren Gästen beim KASUMAMA Afrika Festival die Möglichkeit zu bieten, die südafrikanische Musik zu entdecken - von Zeitgenössisch, Traditionell, Neo-Soul, Jazz, Lounge, Hard House, Afrikaans, Kwela oder Musik, deren Wurzeln in der (Anti-)Apartheid Zeit liegt.
 

   
Gratulation an Dj Zipflo fur seinen Preis in der Kategorie "Kultur und Awareness"
beim Afrikaball 2014.
alt & krank aber ich lebe noch - 6 Tage nach einem Schlaganfall

 

 

 

DJ Zipflo hat die Szene mit seiner Pionierarbeit stark beeinflusst.Trotz gesundheitlicher
Einschränkung ließ
er es sich nicht nehmen, am 3. Mai 2014 zum 7. AFRIKA
Frühlings BALL in das Arcotel Wimberger zu kommen.
Und das zur Freude des Organisations-Teams, das schon seit einem halben
Jahr eine Anerkennung für ihn vorbreitet hatte. Für seine langjährigen Leistungen
und Engagement in der Verbreitung afrikanischer Musik und Kultur in Österreich und
weltweit wurde DJ ZIPFLO beim diesjährigen AFRIKABALL mit dem UBUNTU EHRENPREIS in der Kategorie
„KUTLUR & AWARENESS“ ausgezeichnet.
Überreicht wurde ihm der Preis von Nii Martey von der Afrika Vernetzungsplattform
Österreich.
Viele seiner Fans und Freunde waren an diesem Abend anwesend und applaudierten
zu dieser längst fälligen Auszeichnung.

 

Bravo DJ ZIPFLO!.
http://www.radioafrika.net/.../2014/06/tribuene_22.pdf - se

One World - One Music

Cafe Atlantico

Sound of Africa

Club Sodade

 

Reggae Music

Zouk Club

Kwaito Music

Latin Night